Eines ist sicher: Mit ihrem letzten Auftritt im KulturPunkt vor vier Jahren haben die fünf Polen mit ihren Streichinstrumenten das Publikum von den Stühlen gerissen.

Zum Streichquintett Volosi vereinen sich zwei klassisch ausgebildete Brüder mit drei Volksmusikern aus den Karpaten.
Sie entzünden ein musikalisches Feuerwerk, das Grenzen und Kategorien sprengt.

Für ihr einzigartiges Konzept und ihr grosses Können wurden die fünf jungen Musiker 2011 mit dem Grand Prix Svetozar Stracina für das beste Stück in der Kategorie "Weltmusik" belohnt. 2012 wurde ihre CD ausgezeichnet unter den Top in den World Music Charts Europe. Heute trifft man Volosi auf den wichtigen Bühnen in Europa sowie der ganzen Welt.

Line-up:
Jan Kaczmarzyk - Viola
Krzysztof Lason - Violine
Robert Waszut - Kontrabass
Stanislaw Lason - Cello
Zbigniew Michalek - Violine

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 30.-

Ein heisser Abend in Afrika – im winterlichen Flawil

Die Tage sind merklich kürzer, die Temperaturen verlangen inzwischen nach der Wintergarderobe. Und die unzähligen Lichter allerorts zeigen an: Weihnachten steht schon dicht vor der Tür. Herrlich doch, wenn man in dieser Zeit zum Aufwärmen der Seele auch mal einen Abend lang ausgelassen die Sonne Afrikas erleben kann. In seiner 19. Ausgabe liefert das «süsseste Afrika-Festival der Schweiz» genau den richtigen Rahmen.

Programm:
ab 18.30: Afrikanisches Buffet, fein und raffiniert zubereitet von Kochkünstlerinnen und Kochkünstlern aus dem Kontinent.
19.30: Ahmadou Cissokho
21.00: Konzert von Baye Magatte and Band

Amadou Cissokho
(SEN) Traditional Senegal

Ahmadou Cissokho, ein sehr junger Multiinstrumentalist aus dem Senegal, stammt aus der bekannten Cissokho Familie.
In deren Kreis musiziert er seit frühen Jugendjahren. Seine Brüder sind in der Schweiz längst bekannt.

Ahmadou jedoch ist nur für einen ersten und kurzen Besuch in der Schweiz. Mit Kora und Djembe führt er uns hinein in die sagenumwobenen Melodien und Rhythmen der Griots.

Line-up:
Ahmadou Cissokho - Djembe, Kora

Baye Magatte and Band
(SEN/CH) Mbalax

Baye Magatte Ndiaye ist ein moderner Griot. Er singt, trommelt und tanzt. Er trägt so das jahrhundertealte Erbe seiner Familie weiter und lebt gleichzeitig im Hier und Jetzt. Dazu zählt der Mbalax, der auf traditionellen Rhythmen und Instrumenten basiert und in dieser Interpretation zu modernem Pop verschmilzt.
Er wird seine brandneue CD nach Flawil mitbringen.
Frisch ab Presse!

Line-up:
Baye Magatte Ndiaye - Stimme
Eric Gut - Drums
Max Ndiaye - Sabar, Djembé
Emanuel Schnyder - Bass
Roman Hosek - Gitarre
Paul Oliveira - Keys
Michael Garrod - Keys
Roger Greipl - Sax

Türöffnung: 18.00

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 30.-

Musik und Rhythmus im Herzen: Das ist die die Balkan-Formation Tayfa.

Tayfa bedeutet Familie und damit trifft der Name bereits den Kern der mazedonischen Band: Vater Marem, Sohn Nehrun und Cousin Usein der Familie Aliev-Amedov aus Mazedonien haben sich in der Schweiz mit den Gruppen SsaSsa und Aliev Bleh Orkestar sowie mit unzähligen Auftritten am Gypsy-Festival einen Namen gemacht.
Gemeinsam mit der Tochter Merem tritt Tayfa nun als Familienband auf, einer Formation, die den Sound im Blut hat.

Vielseitig, experimentierfreudig und voller Lebenslust bietet Tayfa Balkan-Musik vom Feinsten.

Line-up:
Marem Aliev - Gesang, Klarinette, Altsaxophon, Gajda, Kaval, Zurna, Perkussion
Nehrun Aliev - Gesang, Akkordeon, Kaval, E-Piano, Perkussion
Merem Aliev - Gesang, Darabuka, Tapan, Cajon, Bendir
Usein Amedov - Akustische Gitarre, Tambura, Oud, E-Gitarre, Perkussion

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Jeder der beiden ist ein Meister auf seinem Instrument. Die rhythmischen Grundmuster zu den Klängen der Sarangî von Dilshad Khan steuert der indisch-französische Tablaspieler Prabhu Edouard bei.
Im Zusammenspiel erschaffen sie auf dem Boden traditioneller klassischer indischer Musikstücke ein neues, weitläufig verzweigtes Universum, durch das frische musikalische Ideen wie Sternschnuppen ihre leuchtenden Bahnen ziehen. 

Dilshad Khan wurde 1983 in Jodhpur, Rajasthan, geboren. Er gehört zu den Interpreten der Sikar Gharana-Musikstile, die der indischen klassischen Musik einige frische Impulse verliehen haben. Er spielt die Sarangî, ein drei-saitiges Streichinstrument, das hauptsächlich in Nordindien und Pakistan sehr verbreitet ist.
Der in Südindien geborene Prabhu Edouard, ein wahrhaft weltoffener Virtuose der Tabla, begeistert mit seiner grossen musikalischen Kreativität.

Line-up:
Dilshad Khan - Sarangi
Prabhu Edouard - Tabla

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Pizzica, oder wie es traditionell genannt wird «Pizzica-Pizzica» ist ein Volkstanz aus Apulien (Salento). Einer Legende zufolge wurden in früheren Zeiten Frauen von Taranteln gebissen, im Klartext: vom Teufel besessen. Um das Gift auszutreiben, rief man Musiker herbei. Diese spielten wilde Musik, bis die Frauen erschöpft umfielen und das Gift – oder eben der Teufel – aus dem Körper wich. An diesem Workshop, angeleitet von Arianna Romanella und musikalisch umrahmt von den drei Musikern von Mescaria, können das auch «Nichtgebissene» lernen.

Das Workshop-Programm:

- Historische Einführung in die neue und alte Tarantella und Pizzica-Pizzica
- Hören und Verstehen der Rhythmen des Tamburins
- Grundlegende Schritte
- Die Verwendung von Schals
- Kommunikation und Gestik Mann – Frau
- Tanz in Paaren

Der Workshop ist ein einfacher Einstieg in die Musikkultur des traditionellen süditalienischen Tanzes. Geeignet ist er für Anfänger, Fortgeschrittene und ist auch offen für Kinder (ab 8 Jahren in Begleitung ihrer Eltern)

Wir empfehlen bequeme Kleidung!

Dauer 2,5h

Kosten: 75.- CHF

Anmeldung: Info@kulturpunkt-flawil.ch Plätze begrenzt!!!

 

Preis
Kosten: 75.- CHF

Arianna Romanella entführt mit ihrer fesselnden Stimme und ihrer ganz besonderen darstellerischen Präsenz ihr Publikum mit in den «wilden Süden» Italiens, genauer in den Salento, dem Stiefelabsatz des Landes. 
Musikalisch begleitet und angefeuert von drei Mitgliedern des «berüchtigten» Barodrom Orchestar erzählt sie in ihren Liedern Geschichten über Liebe und Emigration, über Alltag, Arbeit, wilde Feiern und ausgelassene Tanzfeste. 
Einen dominierenden Bestandteil in dieser süditalienischen Volksmusik bildet die Tarantella oder Pizzica-Pizzica.
In dieser ist das griechische Erbe der Halbinsel sowohl sprachlich wie kulturell noch sehr deutlich präsent und in den Seelen der Menschen tief verwurzelt.

Viva Italia pur: Dem Publikum wird ein Abend voll mit südlichem Feuer und Lebensfreude zelebriert.

Line-up:
Arianna Romanella - Gesang
Modestino Musica - Akkordeon
Vieri Bugli - Violine
Gabriele Pozzolini - Percussion

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

am Samstag 30.November findet noch ein Tanz - Workshop mit Mescarìa statt - siehe Programm

 

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 25.-

Javier Massó „Caramelo“ zählt zu den kubanischen Ausnahme-Musikern. Der Pianist, Komponist, Arrangeur, Schlagzeuger und Musikproduzent gilt als einer der großen Jazz-Pianisten.

Nun teilt er bei seinem Auftritt in Flawil die Bühne mit zwei anderen Grössen des Genres, nämlich mit Michael Olivera, einem der wichtigsten Schlagzeuger der aktuellen Musikszene sowie Reinier Elizarde «Negrón»am Kontrabass.
Er gilt als einer der prominentesten und renommiertesten Bassisten Kubas.

Im Trio interpretieren sie mit erfrischender Leichtigkeit die Traditionen der Genres und lassen Neues aus deren Wurzeln entstehen.

Line-up:

Javier Massó, «Caramelo de Cuba» – Klavier
Reinier Elizarde, «El Negrón» - Kontrabass 
Michael Olivera - Schlagzeug

Türöffnung: 20.00
Konzertbeginn: 20.30

 

Preis
Eintritt Frei – Kollekte / Empfehlung: CHF 30.-

Flawilern ist sie ein Begriff. Auswärtigen wohl eher nicht. Dabei wird die Lägelisnacht seit 1927 jedes Jahr gefeiert. Jeweils am ersten Dienstag nach St. Othmar. Der Brauch geht auf eine Legende zurück, nach der die Leiche von Otmar, des ersten St. Galler Abtes, im Jahr 859 von der Insel Werd nach St. Gallen überführt wurde. Während der beschwerlichen Fahrt durch Sturm und Nebel soll der in einem Holzfass, dem sogenannten Lägel, mitgeführte Wein nie ausgegangen sein. Letzteres dürfte auch auf diesen Abend im KulturPunkt zutreffen.

Das Lägelisnacht-Programm im KulturPunkt:

ab 18.00 Gemütliches Beisammensein und Austausch bei heissen Maroni, Glühwein und auf dem Holzfeuer gekochter Bündner Gerstensuppe.

Im Lokal viel Musik und geselliges Beisammensein an der Bar.

Im Laufe des Abends: Die traditionelle Feuershow: Diesmal von dem Feuerkünstler und Lichtmagier Thomas Reich 

Preis
Eintritt Frei